Blackout-Simulator: Was fällt bei einem Stromausfall wann aus?
Bei einem großflächigen Stromausfall fallen Licht und Kartenzahlung sofort aus, das Handynetz nach wenigen Stunden, die Wasserversorgung in höheren Etagen oft innerhalb eines Tages. Nach mehreren Tagen ist laut einer Studie für den Deutschen Bundestag eine flächendeckende Versorgung kaum noch sicherzustellen.
Die meisten unterschätzen, wie schnell ein Stromausfall den Alltag lahmlegt. Zieh den Regler – und sieh selbst.
Warum ein Blackout so schnell eskaliert
Fast alles hängt am Strom: Telekommunikation, Wasserpumpen, Kassensysteme, Tanksäulen, Heizungen. Fällt er großflächig aus, bricht nicht ein System nach dem anderen zusammen, sondern alle gleichzeitig – und sie behindern sich gegenseitig beim Wiederaufbau. Wie das Stromnetz funktioniert und warum ein Neustart Tage dauern kann, erklärt der Artikel Blackout-Ablauf.
Licht, Kassen, Ampeln aus
Kartenzahlung funktioniert nicht mehr.
Handynetz instabil
Notrufe werden schwierig, Informationen fehlen.
Wasserdruck sinkt
Toiletten, Hygiene und Kochen werden zum Problem.
Versorgung kritisch
Notstrom-Diesel knapp, Kliniken und Pflege am Limit.
Wie du die ersten 72 Stunden Phase für Phase meisterst, steht in Kapitel 4 des Krisenvorsorge-Systems – als Plan, den du an den Kühlschrank hängen kannst.
Weiterlesen: Stromausfall – was tun? · Blackout vorbereiten · Notstrom-Rechner
Häufige Fragen
Wie lange funktioniert das Handynetz bei Stromausfall?
Mobilfunkstationen sind nur begrenzt mit Akkus gepuffert. Typischerweise wird das Netz nach wenigen Stunden instabil oder fällt aus.
Kommt bei Stromausfall noch Wasser aus der Leitung?
Oft zunächst ja. Pumpen brauchen jedoch Strom – in höheren Etagen und manchen Regionen kann der Druck schon innerhalb eines Tages abfallen.
Woher stammen die Angaben?
Aus dem Arbeitsbericht Nr. 141 des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) zu einem großflächigen, langandauernden Stromausfall – vereinfacht dargestellt.